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Saunabäder bei Erkrankungen der Atemwege?

Die nachweisliche Verminderung der Anfälligkeit für Infekte ist der Hauptgrund, warum Menschen regelmäßige Saunabäder empfohlen werden, die an chronischer Bronchitis, Asthma und Neigung zu wiederkehrenden Bronchialkatarrhen leiden. In etlichen Sanatorien und Krankenhäusern wurde die Sauna deshalb in das therapeutische Programm mit aufgenommen. Darüber hinaus trägt die Wärme der Saunaluft zur Entspannung der Bronchialmuskulatur bei und übt so eine krampflösende Wirkung auf die Atemwege aus. Sogar eine dauernde Verbesserung der Atmung bei Asthmatikern konnte bei der therapeutischen Anwendung der Sauna beobachtet werden. Bei den vielen tausend Saunabädern von Asthmapatienten unter ärztlicher Betreuung wird in der vorliegenden Literatur nicht davon berichtet, dass ein Patient einen Anfall bekommen hätte. Andererseits soll nach einem Asthmaanfall einige Tage bis zum nächsten Saunabad gewartet werden.

Auf einen weiteren Aspekt von Saunabädern im Rahmen einer Asthmatherapie macht der langjährige ärztliche Direktor eines Kinderkrankenhauses auf der Nordseeinsel Norderney, Prof. Dr. Wolfgang Menger, aufmerksam, der mehr als zehntausend Saunabäder von asthmakranken Kindern ärztlich überwachte: „Darüber hinaus ist der Einfluss auf die Psyche hoch einzuschätzen. In ihrer Vorstellung ist es etwas Besonderes, wenn man an einem Saunabad teilnehmen kann. Sie haben damit eine Bewährungsprobe erfolgreich bestanden und fühlen sich bestärkt. Geundheitspflege und Gesundheitserziehung gewinnen zunehmend an Bedeutung. So sollen unsere Kinder mit Asthma bronchiale, wie auch mit endogenen Ekzemen, die Überzeugung gewinnen, dass sie für ihre Gesundheit selbst einen Beitrag leisten müssen".

Bei der starken Erwärmung der Atemwege ist es natürlich wichtig, in der zweiten Phase eines Saunabades einen Ausgleich zu schaffen. Deshalb soll man auch gleich nach Verlassen der Saunakabine den Freiluftbereich aufsuchen. Trotz der Durchblutungssteigerung um das Siebenfache erwärmen sich die Schleimhäute besonders im vorderen Atemwegsbereich auf über 40'C. An der frischen Luft kühlen sich die Schleimhäute jedoch schnell wieder ab.

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