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Warum schwitze ich in der Sauna schlecht?

Schwitzen hat im Sinne der Thermoregulation die Aufgabe, die Körpertemperaturen bei Wärmebedrängnis durch die Verdunstungskühle konstant zu halten oder zu senken. Schweiß verdunstet allerdings nur, wenn der Wasserdampfdruck der Luft geringer ist als der an der Hautoberfläche. Das ist im Saunaraum mit dem dort herrschenden trockenen Raumklima der Fall. Das Klima ist so trocken und heiß, dass der Schweiß, der sich zumeist kurz nach Betreten der Saunakabine auf der Haut ansammeln will, sofort verdunstet und unsichtbar bleibt. Dieses haben mehrere Tausend Teilnehmer der Saunameister-Lehrgänge in den vergangenen Jahrzehnten durch den zum praktischen Unterricht gehörenden Jod-Stärke-Test erfahren. Es kann also schon einige Minuten dauern, bis der Schweiß auf der Haut sichtbar ist. Die zunehmende Schweißproduktion während des Saunaraumaufenthaltes und die Anreicherung der der Haut anhaftenden Luftschicht mit Wasserdampf sind dafür dann verantwortlich. Generell ist zu beobachten, dass Männer oft stärker schwitzen als Frauen und Saunageübte mehr als Neulinge.

Die Schweißproduktion kann übrigens durch ein warmes Fußbad unmittelbar vor dem Saunagang angeregt werden. Außerdem empfiehlt es sich, den Saunaraum mit trockener Haut zu betreten, denn sonst würde das Duschwasser auf der Haut zunächst verdunsten und kühlen.

Eine falsche Schlussfolgerung ist es, wenn Badende meinen, in feuchteren Schwitzräumen wie dem Warmluftbad oder dem Dampfraum eher und stärker zu schwitzen. Bei den auf der Haut sichtbaren Wassertropfen handelt es sich um Kondenswasser aus der feuchten Raumluft.

Also: Am besten schwitzt man im Saunaraum und wenn man regelmäßig Sauna badet.

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